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Genereller Entwässerungsplan GEP 2

Der generelle Entwässerungsplan bildet die Grundlage für den effizienten und zweckmässigen Ausbau und die Werterhaltung der kommunalen Abwasseranlagen. Er hat Einfluss auf die Entwässerungsmethoden einzelner Grundstücke. Mithilfe des GEP werden Investitionen zielgerichtet getätigt. Er erstreckt sich auf das ganze Gemeindegebiet und bildet das zentrale Planungsinstrument für die Abwasserentsorgung.

Der GEP 2. Generation löst den Generellen Entwässerungsplan aus dem Jahr 2002 ab. Der Planungshorizont ist auf 15 Jahre festgelegt. Mit der Aktualisierung des GEP wird angestrebt, den aktuellen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden und ein zeitgemässes kommunales Konzept zu entwickeln, welches nicht nur die Abwasserinfrastruktur betrachtet, sondern auch den Einfluss auf den Wasserkreislauf, die Umwelt und die Lebensqualität berücksichtigt.

Der GEP 2 sieht im Vergleich zum GEP der 1. Generation eine Überarbeitung und Ergänzung der Entwässerungsplanung sowie die Abbildung der GEP-Daten in durch den Kanton vorgegebenen einheitlichen Datenmodellen auf digitaler Basis vor. Es werden folgende Daten aktualisiert:

  • Zustandsbeurteilung des öffentlichen Abwassernetzes, inkl. Planung des Werterhaltes
  • Hydrodynamische Berechnungen des Abwassernetzes
  • Überprüfung und Optimierung der Abwasserbehandlung bei Regenwetter
  • Versickerungskarte
  • Entwässerungskonzept
  • Massnahmenplan und Massnahmenliste mit Prioritäten und Kosten (Finanzplan)

Die Erarbeitung des GEP 2 erfolgt in den Gemeinden des Abwasserverbundes Surbtal, Freienwil, Lengnau und Endingen sowie im Abwasserverband selber koordiniert. Alle drei Gemeinden haben den entsprechenden Krediten im Jahr 2025 zugestimmt. In Freienwil wurde ein Verpflichtungskredit über CHF 150'000 eingeholt.

Für die Erarbeitung, inklusive Genehmigung durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, ist mit einer Dauer von etwa vier Jahren zu rechnen.

Bereits im November 2024 wurde ein Kredit über CHF 108'000 für Kanalfernsehaufnahmen und Schachtprotokolle der primären Abwasseranlagen genehmigt (Link Gemeindeversammlung). Diese Arbeiten sollten demnächst abgeschlossen sein.

Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch Filmaufnahmen der privaten Abwasseranschlüsse angedacht.

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